Medien / Pressemitteilungen
Bonn, den 06.05.2009
Mitteilung an die Medien
Generation Benedikt verurteilt geplante Papst-Schelte der Liberalen im Europäischen Parlament
Die Generation Benedikt verurteilt die öffentliche Kritik an Papst Benedikt XVI., wie sie von der Fraktion der Liberalen für das morgige Plenum des Europäischen Parlaments geplant ist. Die Volksvertretung der Europäer stimmt in Straßburg am Donnerstag, dem 7. Mai 2009, den Entwurf einer Entschließung über den Jahresbericht über die Menschenrechte in der Welt 2008 und die Politik der Europäischen Union in diesem Bereich (2008/2336(INI)) ab. Berichterstatter ist der spanische Abgeordnete Raimon Obiols i Germa (Sozialistische Fraktion).
Zu dieser Entschließungsvorlage hat die Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa den Änderungsantrag 2 eingereicht, welcher Abtreibung mittels der Sexual- und Fortpflanzungsgesundheit fördert und die jüngsten Äußerungen von Papst Benedikt XVI. zum Gebrauch von Kondomen namentlich verurteilt.
Das steht entgegen der üblichen Praxis des Parlaments, keine namentlichen Verurteilungen auszusprechen. Die Generation Benedikt sieht die Meinungs- und Redefreiheit in Gefahr. Änderungsantrag 2 sollte ihrer Meinung nach als unzulässig im Sinne von Art. 151.1.a der Geschäftsordnung anerkannt werden: "Ein Änderungsantrag ist unzulässig, wenn sein Inhalt in keinem direkten Zusammenhang mit dem zu ändernden Text steht." Der Wortlaut von Änderungsantrag 2 verurteilt "die jüngsten Äußerungen von Papst Benedikt XVI" im März 2009, obwohl sich die Entschließungsvorlage auf die Situation der Menschenrechte im Jahre 2008 bezieht. Nach Ansicht der auch vielseitig politisch engagierten jungen Christen sollte Parlamentspräsident Pöttering diesen Änderungsantrag aus formalen Gründen für unzulässig erklären.
Änderungsantrag 2 ist verleumderisch und gibt jedoch eine verkürzte und sinnentstellende Darstellung der Äußerungen des Papstes wieder. Im Falle der Annahme dieses Änderungsantrags würde das Europäische Parlament verleumderische Aussagen in eine Entschließung zur Situation der Menschenrechte in der Welt aufnehmen. Ein Vorgang, der nach Ansicht der Generation Benedikt zu einem Glaubwürdigkeitsverlust des Hohen Hauses gerade bei jungen Menschen, die sich für Menschenrechte einsetzen, führen kann. Das Vorgehen der Liberalen, unter ihnen die deutsche FDP-Gruppe im Europäischen Parlament, verurteilt die Generation Benedikt als perfide und verleumderisch. Durch die Eingliederung des diffamierenden Antrags in einen Bericht zur Lage der Menschenrechte soll es konservativen Abgeordneten schwer gemacht werden, gegen den Gesamtbericht zu stimmen. Vor dem Hintergrund anstehender Europawahlen und der Hoffnung auf eine hohe Wahlbeteiligung gerade auch junger Menschen in Europa fordert die Generation Benedikt daher die deutschen Europaparlamentarier auf, gegen Änderungsantrag 2 zu stimmen und, sollte dieser dennoch erfolgreich sein, gegen die gesamte Entschließung.
Die Generation Benedikt stellt fest: Der Ton in dieser gesellschaftlichen Auseinandersetzung wird rauer. Es fällt bei aller Nüchternheit zunehmend schwerer, die These vieler Beobachter, es handle sich bei den jüngsten Auseinandersetzungen mit der katholischen Kirche um einen neuen Kulturkampf, zu widerlegen.
Bonn, den 19.04.2009
Mitteilung an die Medien
Vier Jahre Papst Benedikt XVI.
Die Generation Benedikt erinnert an das vierjährige Amtsjubiläum von Papst Benedikt XVI. Am 19. April 2005 wurde Kardinal Joseph Ratzinger durch 115 Kardinale nach einem nur 26-stündigen Konklave zum Nachfolger von Papst Johannes Paul II. gewählt. Bei seiner ersten Ansprache auf der Loggia des Petersdoms verwies er auf die übergroßen Erwartungen an ihn in seinem neuen Amt, in dem er sich als "demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn" bezeichnete.
Nach Ansicht der Generation Benedikt war die Wahl Benedikts kein Zufall. Benedikt XVI. hat die Erwartungen auch dadurch erfüllt, dass er Joseph Ratzinger geblieben ist. Er ist gewählt worden, um sein mit Johannes Paul II. begonnenes Werk als "Mitarbeiter der Wahrheit" fortzuführen. Mit der ihm eigenen Klarheit und Festigkeit ist er das Oberhaupt, das die Katholische Kirche in Zeiten umfassender innerer Reform und Erneuerung braucht.
Denn die Kirche hat auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts einen klaren Auftrag: Die von Christus offenbarte Wahrheit immer wieder neu ins Wort zu bringen, in die Zeit zu übersetzen. Sie muss in schöpferischer Treue ihren Auftrag erfüllen. Dabei geht es nicht um die Erfindung neuer Glaubenssätze oder die Abschaffung scheinbar unmodern gewordener Lebensweisen und Glaubensinhalte, sondern die Vermittlung und vor allem das Vorleben der im christlichen Glauben enthaltenen Wahrheit.
Die Generation Benedikt sieht sich in dieser Verantwortung an der Seite des Heiligen Vaters. Sie will genau wie Papst Benedikt XVI. von der Hoffnung zeugen, die sie trägt und ihrem Glauben in der Öffentlichkeit ein junges und authentisches Gesicht geben. Den Glauben an einen Gott, der die Liebe ist, erkennt man auch an einem ansprechenden menschlichen Antlitz. Benedikt XVI. scheut sich nicht, Tabuthemen anzusprechen und dabei auch unangenehme Realitäten zu benennen. Ihm geht es auch nach vier Jahren noch um das langfristige Glück des Menschen. Darin findet sich die Generation Benedikt nach wie vor wieder und hofft daher auf viele weitere Jahre "Benedikt XVI."
Bonn, den 16.04.2009
Mitteilung an die Medien
Generation Benedikt bei Maybrit Illner zu Gast
Sophia Kuby, Mitglied der Generation Benedikt, wird heute Abend in der Sendung "Maybrit Illner" diskutieren. Thema ist "Ehe - Kinder - Scheidung - Hartz IV? Können sich Frauen Familie noch leisten?" Hintergrund ist die Änderung des Unterhaltsrechts. Weitere Gäste werden sein: Armin Laschet (CDU), Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Vater von drei Kindern, Christa Müller (Die Linke), familienpolitische Sprecherin ihrer Partei im Saarland, Ehefrau von Oskar Lafontaine und Mutter eines Sohnes , Claude Oliver Rudolph, Schauspieler, bekennender Macho und Vater der zur Unterhaltszahlung verurteilt wurde, Silvana Koch-Mehrin (FDP), Spitzenkandidatin bei der Europawahl, Mutter von drei Töchtern. Im Publikum: Rebecka Klingler, alleinerziehende Mutter. Am Pult: Dr. Isabell Götz, Richterin und stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Familiengerichtstages.
Die Sendung wird live um 22:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.
Bonn, den 16.04.2009
Mitteilung an die Medien
Generation Benedikt gratuliert dem Heiligen Vater zum 82. Geburtstag
Die Generation Benedikt gratuliert Papst Benedikt XVI. zu dessen 82. Geburtstag, den der Heilige Vater heute begeht. Am 16. April 1927 wurde Joseph Alois Ratzinger in Marktl am Inn geboren.
Der Priester und Bischof Joseph Ratzinger hat die deutsche Kirchengeschichte des vergangenen Jahrhunderts maßgeblich beeinflusst. Die Generation Benedikt in Deutschland freut sich, mit dem langjährigen Leiter der Glaubenskongregation einen allseits respektierten Theologen als Landsmann zu haben.
An seinem Geburtstag will die Generation Benedikt dem Papst vor allem für seine authentische Zuneigung zu den Jugendlichen der Welt danken. Ob auf den Weltjugendtagen 2005 in Köln oder 2008 in Sydney oder bei vielen weiteren Gelegenheiten: Im Gespräch mit jungen Menschen zeigt sich, dass der Papst stets zuerst Priester und Seelsorger geblieben ist.
Die Generation Benedikt wünscht dem Papst viele weitere Jahre in seiner verantwortungsvollen Position. Sie wird ihn in der Wahrnehmung seiner Aufgaben mit den Mitteln der Jugend unterstützen und im Gebet begleiten. Herzlich lädt sie dazu ein, auf der Internetseite
www.happy-birthday-benedetto.com persönliche Glückwünsche an den Heiligen Vater zu senden. Die Verantwortlichen der Initiative "Triff-den-Papst.de" werden die Glückwünsche bald in Rom dem Papst persönlich überreichen.
Bonn, den 07.04.2009
Mitteilung an die Medien
Generation Benedikt beim diözesanen Weltjugendtag in München
Am vergangenen Palmsonntag fand in der Erzdiözese München der 24. Weltjugendtag statt. Nach einem Hirtenamt mit Erzbischof Reinhard Marx versammelten sich hunderte Jugendliche im Zentrum Münchens, um den Geist der internationalen Weltjugendtage wiederaufleben zu lassen. Die Generation Benedikt war sowohl im Bühnenprogramm als auch mit einem Informationsstand präsent.
Das Netzwerk der Generation Benedikt konnte um einige neue Interessenten und Mitglieder erweitert werden, ein weiterer Workshop in München ist bereits in Planung. Erfreulich waren die vielen Gespräche mit Vertretern der Jugendpastoral des Erzbistums, Mitgliedern geistlicher Gemeinschaften sowie vielen in ihren Pfarrgemeinden engagierten Jugendlicher. Die Generation Benedikt wertet dies als ein Zeichen dafür, dass eine katholische Werteordnung auch heute ein hoffnungsvolles Lebenskonzept für junge Menschen darstellt.
Bonn, den 04.04.2009
Mitteilung an die Medien
Generation Benedikt zu Gast in der Sendung „Menschen bei Maischberger“
Nathanael Liminski wird als Vertreter der Generation Benedikt am kommenden Dienstag, den 7. April 2009, in der Sendung „Menschen bei Maischberger“ in der ARD zum Thema „Glaube statt Gier: Kommt die religiöse Wende?“ diskutieren.
Die Gastgeberin und Moderatorin Sandra Maischberger hat als weitere Gesprächspartner geladen: Walter Mixa (Augsburger Bischof), Jürgen Fliege (Pfarrer und TV-Moderator), Angelika Kallwass (Psychologin und TV-Moderatorin), Abtprimas Notker Wolf (Benediktinermönch).
Die Sendung wird am Dienstag, 7. April 2009, um 22:45 Uhr in der ARD ausgestrahlt und dauert 75 Minuten.
Bonn, den 11.03.2009
Mitteilung an die Medien
Generation Benedikt: Papstbrief ging nicht zufällig an die Bischöfe
Die Generation Benedikt dankt Papst Benedikt XVI. für seinen offenen Brief an die Bischöfe der Welt. Sie freut sich darüber, dass der Heilige Vater eine persönliche Stellungnahme vornimmt. In seinen von Bemühen um Redlichkeit und Offenheit geprägten Zeilen weist Benedikt XVI. genau auf jene Unterscheidung hin, die zu betonen auch Anliegen der Generation Benedikt während der Debatte war: Fehler in der Kommunikation bedeuten noch nicht eine fehlerhafte Entscheidung an sich.
Adressaten des Schreibens sind nach Ansicht der Generation Benedikt nicht zufällig die Bischöfe. Denn selbst Bischöfe haben durch nicht ausreichend klare und deutliche Worte zur irrationalen Hysterie der Debatte besonders in Deutschland beigetragen. Für die Jugendlichen der Generation Benedikt gilt: Wer dem Vatikan Fehler in der Kommunikation vorwirft, muss sich fragen, wie eindeutig und erfolgreich die eigene Informationspolitik ist und ob es überhaupt eine gegeben hat. Das gilt im Besonderen für die Diskussion um den richtigen Umgang mit der Piusbruderschaft, die auch durch die im deutschen Katholizismus bewährten kirchlichen Institutionen nicht sachlich und aufrichtig angegangen wurde. Vage Analysen, düstere Prognosen, egozentrierte Auskünfte über die persönliche emotionale Befindlichkeit und teilweise offenes Selbstlob sowie vor allem mangelnde Solidarität mit dem deutschen Papst prägten den Eindruck, den das katholische Establishment und mit ihm manche Bischöfe auf nicht wenige Katholiken hinterlassen hat. Verunsicherung, Ratlosigkeit und mitunter Ärger bleiben bei vielen Laien zurück.
Dies ist der ernüchternde Befund nach der Debatte. Doch die Krise hat nach Ansicht der Generation Benedikt auch positive Folgen, da nun offener zu Tage getreten ist, wem es im Glauben um die Suche nach Wahrheit gehe und wer selbst mit der Sache des Glaubens Politik mache.
Der Papst weist nach Ansicht der Generation Benedikt mit seinem Schreiben den Weg: Er stellt die Liebe an den ersten Platz - vor mediale Beliebtheit, öffentliches Ansehen, spießige Inflexibilität und falsche Konsenssucht. Die von ihm gestellten Fragen stehen nun im Raum. Es wird sich zeigen, inwieweit selbst ernannte Verteidiger und Interpreten des Zweiten Vatikanischen Konzils und des Papsttums auf diese Fragen eine glaubwürdige und haltbare Antwort finden - die anders aussieht als jene, die der Papst sich selbst gegeben hat, als er sich für die Aufhebung der Exkommunikation entschied.
Bonn, den 05.02.2009
Mitteilung an die Medien
Generation Benedikt diskutiert bei Maybrit Illner
Sprecher Nathanael Liminski lädt anschließend im Chat zur Diskussion ein
Ein Sprecher der Generation Benedikt Deutschland, Nathanael Liminski, tritt heute Abend in der Talk-Sendung "Maybrit Illner" auf. Zur Diskussion des Themas "Sind wir noch Papst - Religion im Rückwärtsgang?" hat die Talkmasterin folgende weitere Gäste eingeladen:
- Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
- Henryk M. Broder, jüdischer Publizist
- Selma Öztürk, zuständig für Interreligiösen Dialog im "Landesverband der Muslime in Niedersachsen e.V."
- Ranga Yogeshwar, Naturwissenschaftler, Moderator
- Peter Frey, berichtete u.a. für das ZDF von der Papst-Wahl 2005
Die Sendung wird live im ZDF von 22:15-23:15 Uhr aus dem ZDF-Hauptstadtstudio Berlin ausgestrahlt. Anschließend steht Nathanael Liminski im ZDF-Chat für weitere Fragen der Zuschauer zur Verfügung.
Bonn, den 03.02.2009
Mitteilung an die Medien
Generation Benedikt verurteilt Merkels scharfe Kritik an Papst Benedikt XVI.
Die Generation Benedikt kritisiert die Äußerungen von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hinsichtlich der Aufhebung der Exkommunikation von vier Weihbischöfen der Pius-Bruderschaft.
Nach Auffassung der katholischen Medieninitiative ist es nicht Aufgabe der Regierungschefin, dem Heiligen Vater bei der Regelung einer eindeutig innerkirchlichen Angelegenheit Ratschläge zu erteilen. Viele der auch politisch vor allem in der Union engagierten Mitglieder des Netzwerks junger Christen vermissen seit Jahren ein klares christliches Profil der CDU-Politikerin. Sie zeigen sich nun umso enttäuschter und vermuten eine medienpolitische Motivation als Hintergrund der Intervention der Kanzlerin.
Der politische Raum in Deutschland wird wie selbstverständlich vor kirchlichen Eingriffen geschützt. Nach Auffassung der Generation Benedikt hat die Katholische Kirche mit Blick auf die sinnvolle Trennung von Kirche und Staat nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte. Zu diesen Rechten gehört es, sich nicht diffamierenden und jeder Grundlage entbehrenden Vorwürfen der politischen Entscheidungsträger ausgesetzt zu sehen. Die Behauptung, der Heilige Vater habe sich nicht genügend von Holocaust-Leugnern distanziert, stellt einen solchen Vorwurf dar.
Es sind vor allem CDU-Politiker, die bei der Beurteilung ihres Privatlebens oder mit "Gewissensentscheidungen" begründeter Politik (Stammzelldebatte) der Kirche ein allzu ausgeprägtes Urteilsrecht verweigern. Dass ausgerechnet diese Akteure sich nun mit offenkundig wenig ausgeprägtem Sachverstand in katholisch-kirchliche Prozesse einschalten, erscheint den jugendlichen Gläubigen nicht nur unangebracht, sondern vor allem populistischen Interessen geschuldet.
Fragen, die das traurige und erschreckende Schicksal des jüdischen Volkes in der deutschen Diktatur des Dritten Reiches betreffen, fordern selbstverständlich eine Stellungnahme höchster deutscher Würdenträger. Das Vorgehen und der Tonfall der Kanzlerin können jedoch nur als unglücklich bezeichnet werden. Ausreichende Recherche hätte gezeigt, dass es an Klarstellungen seitens des Vatikans wie auch des Heiligen Vaters persönlich nicht mangelt.
Die Generation Benedikt weist bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass kirchliche Akteure, allen voran der Heilige Vater, sich energisch, nachhaltig und aufrichtig auch dann für einen Dialog zwischen den Religionen eingesetzt haben, wenn es nicht so schlagzeilenträchtig war wie in diesen Tagen.
Wer wie die Kanzlerin diesen Einsatz in Frage stellt, missachtet nicht nur die Faktenlage, sondern beschädigt wissentlich Person und Amt des katholischen Kirchenoberhaupts. Dies stellt nach üblichen Kriterien eine erhebliche Verletzung der religiösen Gefühle der katholischen Christen in Deutschland und auf der Welt dar.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Pressekontakt der Generation Benedikt:
Nathanael Liminski, Mobil: 0170 / 4405755, Email:
liminski@generation-benedikt.de
Bonn, den 02.02.2009
Mitteilung an die Medien
Generation Benedikt fordert aufrichtigen und konstruktiven Diskurs über die Aufhebung der Exkommunikation der vier Weihbischöfe der Pius-Bruderschaft
Die Generation Benedikt verurteilt die inakzeptablen, jedem historischen Bewusstsein und Wissen entbehrenden Äußerungen des Bischofs Williamson der Pius-Bruderschaft. Leugnungen und Verharmlosungen des durch die Willkür-Herrschaft der Nationalsozialisten erlittenen Unrechts sind mit dem christlichen Glauben unvereinbar. Sie haben in der Katholischen Kirche keinen Platz, wie auch die Worte Papst Benedikts XVI. zu jeder Zeit deutlich gemacht haben. Ausdruck der besonderen Zuneigung des Heiligen Vaters zum jüdischen Brudervolk sind seine bewegenden Worte anlässlich seines historischen Besuches im ehemaligen Konzentrationslager Ausschwitz-Birkenau. Benedikt XVI. sagte damals: „An diesem Ort des Grauens, einer Anhäufung von Verbrechen gegen Gott und den Menschen ohne Parallele in der Geschichte, zu sprechen, ist fast unmöglich - ist besonders schwer und bedrückend für einen Christen, einen Papst, der aus Deutschland kommt.“
Die Worte des Heiligen Vaters nicht nur in dieser Rede sind klar, deutlich und unmissverständlich. Die Generation Benedikt verwehrt sich daher jeglicher Versuche, Joseph Ratzinger in seiner Integrität zu beschädigen. Für Katholiken in der ganzen Welt, besonders jedoch in Deutschland stellt es eine Verletzung ihrer religiösen Gefühle dar, wenn bar jeder Vernunft und argumentativen Grundlage der Heilige Vater als „Entrückter“ (SPIEGEL) oder „Verwirrter“ (Welt am Sonntag) bezeichnet wird.
Die Generation Benedikt begrüßt dagegen, dass Benedikt XVI. durch sein Zugehen auf innerkirchliche Kritiker einen offenen, fairen und ernsthaft respektvollen Dialog ermöglicht. Diese Haltung stellte der Heilige Vater bereits im Umgang mit diversen italienischen und deutschen Kritikern der Kirche und seiner Person (Küng) unter Beweis.
Es zeugt von gedanklicher Jugend und Modernität, im Fall der Pius-Bruderschaft nicht um jeden Preis an bestehenden Regelungen festzuhalten, sondern die Einheit der Kirche im Blick eine Einladung zur Wiederaufnahme auszusprechen. Der Heilige Vater hat dazu erklärt, dass es sich bei der Aufhebung der Exkommunikation um den Startpunkt eines langen Weges der Pius-Bruderschaft zurück in die Kirche handelt. Er erwarte die Klärung ausbleibender Punkte. Der Heilige Vater und sein Ansinnen müssen dagegen verteidigt werden, in die gerechtfertigte Kritik an den erschreckenden Äußerungen von Bischof Williamson einbezogen zu werden. Der Papst kann nicht für die Äußerungen einzelner Mitglieder der Kirche verantwortlich gemacht werden. Dem Heiligen Vater als Oberhirte der Kirche lag die Einheit mit den über 600.000 katholischen Laien der Pius-Bruderschaft am Herzen. An einem Austausch oder gar einer Eingliederung von Ideen wie denen des Bischofs Williamson ist Papst Benedikt XVI. nicht interessiert. Er verurteilt diese selber aufs Schärfste, wie es für jeden wirklich Interessierten und wahrhaftig und fair arbeitenden Journalisten nachzulesen ist.
Die Generation Benedikt sieht die aktuelle Diskussion als Chance für die Pius-Bruderschaft, unmissverständlich und nachhaltig ihr Verhältnis zu den jüdischen Glaubensbrüdern zu klären. Für die auch medial geführte Debatte wünscht sich die Generation Benedikt die Bereitschaft, das Anliegen des Heiligen Vaters zu verstehen. Allzu persönliche Interessen Einzelner sowie der wirtschaftlich motivierte Wille von Medien zur Skandalisierung haben nach Ansicht der Generation Benedikt gerade im Umgang mit dem Schicksal des jüdischen Volkes nichts zu suchen.
Bonn, den 05.09.2008
Mitteilung an die Medien
Generation Benedikt startet Aktionsinternetseite www.ich-tus-nicht.de
Junge Menschen erklären, weshalb sie sich für das Leben Ungeborener entscheiden. Immer. Auch wenn es schwierig wird.
Die Generation Benedikt hat unter dem Titel “www.ich-tus-nicht.de” eine Aktionsinternetseite zur Abtreibungsproblematik veröffentlicht. Das Internetangebot ist die Umsetzung des im Oktober 2007 vom Netzwerk beschlossenen Engagements für eine Kultur des Lebens, wie sie auch von Papst Benedikt XVI. immer wieder eingefordert wird.
En„Wir haben abgetrieben.“ So lautete im Juni 1971 das Bekenntnis von 374 Frauen in der Zeitschrift „Stern“. Ihr Ziel war die Legalisierung der Abtreibung, ihr Motto „Mein Bauch gehört mir!“
„Ich tus nicht.“ So drücken im Juni 2008 viele junge Menschen ihr unbedingtes Bekenntnis zum Leben aus. Für sie kommt eine Abtreibung nicht oder nicht mehr in Frage. Auch wenn die Schwangerschaft kurzfristige oder langfristige Abstriche bedeutet.
Es sind junge Frauen, die ihre natürliche Begabung zur Mutterschaft nicht abstreifen wollen. Es sind junge Männer, die um ihre Verantwortung für die Schwangerschaft wissen und ihre Rolle in der Partnerschaft wahrnehmen wollen. Sie haben begriffen, dass Schwangerschaft keine Angelegenheit alleine der Frau ist, sondern in Partnerschaft entsteht, getragen und ausgelebt werden muss, kann, darf.
Es sind junge Menschen, die um den Wert von Kindern wissen und für ihren unbedingten Schutz in jeder Lebensphase eintreten wollen. Sie wollen nicht anklagen, wissen um die Not von vielen werdenden Eltern. Gerade deshalb wollen sie ihre Stimme erheben, ihrer Haltung und der schweigenden Mehrheit ein Gesicht geben.
Diese jungen Menschen denken an die Zukunft. Sie wollen sie in einer menschlichen Gesellschaft erleben. Eines ist dabei für sie klar: Der Mensch entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern als Mensch. Seine Würde wird ihm nicht gegeben, er hat sie. Von Anfang bis Ende. Das hat Konsequenzen. Diese jungen Menschen wollen konsequent sein. Nicht, weil sie sich als Gutmenschen präsentieren wollen, sondern weil sie davon überzeugt sind, dass dies im Letzten allen zu Gute kommt: Den Kindern, den Müttern, den Vätern, unserer Gesellschaft.
Auf den Internetseiten sind neben den Statements Informationen zur Abtreibung in Deutschland einzusehen. Weitere Informationen unter www.ich-tus-nicht.de oder beim Pressekontakt der Generation Benedikt:
Nathanael Liminski
Generation Benedikt, Neckarstr. 13, 53757 St. Augustin
Email:
liminski@generation-benedikt.de
Mobil: 0170 / 4405755
Bonn, den 26.06.2007
Mitteilung an die Medien
Generation Benedikt trifft Papst Benedikt XVI. und überreicht ihr Buch
Vertreter der Generation Benedikt aus Spanien, Italien und Deutschland sind am Mittwoch, den 25. Juni 2008, im Vorfeld des Weltjugendtags in Rom mit Papst Benedikt XVI. zusammengetroffen und haben dem Heiligen Vater das Buch „Generation Benedikt“ in den bisher erschienenen Sprachausgaben (Deutsch, Spanisch, Polnisch) überreicht.
Der Papst hat das Vorwort zum Band „Generation Benedikt. Lebensfragen junger Menschen-Antworten im Geiste des Papstes“ verfasst. Es erschien im Februar 2007 im Gütersloher Verlagshaus und wurde bisher etwa 10.000 Mal verkauft. Bei der Begegnung am Rande der Generalaudienz zeigte sich Benedikt XVI. erfreut darüber, dass das Buch mittlerweile viele junge Menschen erreicht habe und ihnen eine Auseinandersetzung mit den Antworten des Glaubens auf ihre drängenden Fragen ermögliche.
Insgesamt waren 20 Vertreter der Generation Benedikt aus Barcelona, Madrid, Sevilla, Rom, Bonn, Münster und Köln nach Rom gekommen. Die Initiative zur Begegnung mit dem Papst war vom Nuntius des Apostolischen Stuhls in Spanien ausgegangen.
Neben der Begegnung mit dem Heiligen Vater nutzten die jungen Gläubigen die Zeit in Rom zum weiteren Kennenlernen, zu Gesprächen über die gemeinsame Arbeit in den unterschiedlichen nationalen Kontexten, zu Begegnungen mit Vertretern des Vatikan sowie zum Besuch in den Kirchen der Ewigen Stadt.
Fotos der Begegnung sind bereits digital verfügbar und können zu Zwecken der Berichterstattung beim Pressekontakt der Generation Benedikt, Nathanael Liminski, unter liminski@generation-benedikt.de angefordert werden.
Bonn, den 25.06.2007
Mitteilung an die Medien
XXIII. Weltjugendtag mit Papst Benedikt XVI. in Sydney: Generation Benedikt vor Ort
Der XXIII. Weltjugendtag steht vor der Tür. Vom 09.-13. Juli finden in den verschiedenen Diözesen Australiens die Tage der Begegnung statt. Vom 14.-20. Juli feiern dann voraussichtlich über 200.000 junge Menschen aus der ganzen Welt mit Papst Benedikt XVI. in Sydney Weltjugendtag – Katechese, Gemeinschaft, Glauben.
Die Generation Benedikt wird auch vor Ort sein. Als Ansprechpartner steht Nathanael Liminski zur Verfügung, sei es als Gesprächspartner, Informant, Korrespondent oder Kontaktvermittler.
Nathanael Liminski wird zum einen in der Leitung der Wallfahrt des Erzbistums Köln mit über 600 jungen Menschen tätig sein. Zum anderen koordiniert er vor Ort die Arbeit der Generation Benedikt aus Deutschland und solcher Vertreter aus anderen Ländern.
Die Generation Benedikt will es sich auch weiterhin zur Aufgabe machen, Informationen und Eindrücke rund um den Weltjugendtag in die jeweiligen Heimatländer zu transportieren. Das Angebot umfasst einen täglichen Blog mit Eindrücken, Szenen und Reportage-Teilen, einen Video-Blog, Bildmaterial sowie ausführliche Korrespondentenberichte. Gerne werden diese auf Anfrage auch exklusiv für das bestellende Medium verfasst.
Sollte die Generation Benedikt für Ihre Arbeit rund um den Weltjugendtag von Hilfe sein können, hier die Planung und Erreichbarkeit von Nathanael Liminski in den Tagen:
Deutschland (bis 05. Juli):
Nathanael Liminski
Neckarstr. 13
53757 St. Augustin
tel: 02241 / 332717
fax: 02241 / 337074
mobil: 0170 / 4405755
email: liminski@generation-benedikt.de
Australien (ab 07. Juli):
Nathanael Liminski
7. Juli - 13. Juli: Melbourne (Adresse noch nicht bekannt)
14. Juli - 22. Juli: Sydney (Adresse noch nicht bekannt)
22. Juli – 28. Juli: Alice Springs
mobil: 0458 462893 (ab dem 7. Juli, innerhalb Australiens und von außerhalb)
mobil: 0049 170 4405755 (notfalls)
email: liminski@generation-benedikt.de (per Blackberry dauerhaft erreichbar)
Bonn, den 10.09.2007
Mitteilung an die Medien
Papstbesuch in Österreich wichtiges Signal für das europäische Christentum
Die Generation Benedikt zieht trotz der widrigen Umstände des Besuchs von Papst Benedikt XVI. in Österreich eine positive Bilanz der Tage.
So hat der Papst seine feste Absicht, sich besonders der Situation des Christentums in den europäischen Gesellschaften zu widmen, unter Beweis gestellt. Davon zeugt nicht zuletzt das mit elf Ansprachen und Predigten in knapp drei Tagen umfangreiche Arbeitsprogramm des Heiligen Vaters.
Mit seiner Kritik an der weit verbreiteten „Resignation gegenüber der Wahrheit“ benennt der Papst nach Auffassung der Generation Benedikt den Kern der von vielen Seiten festgestellten Sinnkrise unserer Zeit. Doch im Gegensatz zu anderen Personen des öffentlichen Lebens bleibt Papst Benedikt XVI. nicht nur bei der Analyse, sondern weist in seiner Aufforderung, „Menschen suchenden Herzens“ zu sein, einen Ausweg. Die Generation Benedikt sieht sich diesem Ratschlag ganz im Sinne des Papstes verpflichtet, der schon zu Beginn seines Pontifikats festhielt, dass die Jugend immer nach dem Wahren, dem Große, dem Schönen strebe.
Die Generation Benedikt freut sich über den Aufruf des Papstes, sich auch wieder öffentlich zu Wahrheiten des Glaubens zu bekennen. Genau wie der Papst sieht die Generation Benedikt darin keine mutwillige Konfliktsuche oder intolerante Haltung gegenüber Andersdenkenden, sondern die erste Voraussetzung für einen ehrlichen Dialog geprägt von gegenseitigem Respekt.
Die konkreten Worte des Heiligen Vaters zur gesellschaftlichen und politischen Dimension des Schutzes menschlichen Lebens begrüßt die Generation Benedikt. Keine andere Institution als die Katholische Kirche tritt so glaubwürdig für den unbedingten Schutz des menschlichen Lebens von seinem Beginn bis zu seinem natürlichen Ende auf. Seine klare Positionierung in der Rede vor ranghohen Politikern Österreichs richtet der Papst nach Auffassung der Generation Benedikt an alle politisch Verantwortlichen, besonders jene in Europa. Mit ihrem Workshop zum Thema „Gleiches Recht auf Leben?“ am 27. Oktober 2007 in Bonn wird die Generation Benedikt ihrem Namen daher gerecht.
Insgesamt ist der Besuch des Papstes in Österreich als ein Zeichen der Hoffnung gegen alle Negativ-Prognosen über das Christentum in Europa zu deuten. Tausende vor allem junge Menschen haben ihre Zustimmung weniger zum Papst als Person, als vielmehr zu seiner Botschaft als Pilger zum Ausdruck gebracht: „Wir schauen auf zu Maria, weil sie uns zeigt, zu welcher Hoffnung wir berufen sind.“
Bonn, den 28.08.2007
Mitteilung an die Medien
Papstbesuch in Österreich: Generation Benedikt vor Ort
Generation Benedikt: Wirkung des Besuchs nicht auf Österreich beschränkt
Papst Benedikt XVI. besucht im September Österreich. Nach zahlreichen Stationen in Wien wird der Heilige Vater am Marienwallfahrtsort Mariazell (Mater Austriae) am 08. September 2007 zum Abschluss seiner Reise eine Heilige Messe feiern.
Vertreter der Generation Benedikt werden in Österreich vertreten sein. Vom 04. September an bis hindurch zum 09. September stehen sie in Wien und Mariazell für Gespräche zur Verfügung. Erste Anfragen aus dem Ausland sind bereits eingegangen.
Die Begegnung mit vielen jungen Menschen soll unter anderem für die Gründung eines eigenen Netzwerks für Österreich genutzt werden. Zahlreiche Interessenten haben sich bereits im Vorfeld gemeldet.
Die Generation Benedikt in Deutschland sieht der Reise des Papstes gespannt entgegen, da sie davon ausgeht, dass die Wirkung weit über die Landesgrenzen hinaus reichen wird. So ist zu erwarten, dass Papst Benedikt XVI. sich auch zur Entwicklung Europas äußern wird. Die Generation Benedikt hofft, dass eventuelle Fortsetzungen der Gedankengänge aus der Regensburger Vorlesung den interreligiösen Dialog sowie den europäischen Einigungsprozess aufs Neue beleben werden.
Bonn, den 26.08.2007
Mitteilung an die Medien
Ein Jahr Generation Benedikt
Netzwerk zieht positive Bilanz und benennt Ziele für das kommende Jahr
Am 26. August 2007 ist das Netzwerk Generation Benedikt seit genau einem Jahr über seine Internetseite öffentlich zugänglich und ansprechbar.
Die Bilanz des ersten Jahres fällt positiv aus.
Zahlreiche Auftritte in deutschen Medien anlässlich der Pastoralreise des Papstes durch Bayern im September 2006 stellten einen erfolgreichen Auftakt der umfassenden Medienarbeit dar, der sich die jungen Menschen aus nun mehr ganz Deutschland verschrieben haben. Viele Kontakte mit Medien und Journalisten tragen nach wie vor dazu bei, die Generation Benedikt als Vertreter für ein junges Gesicht von Glauben und Kirche in der Medienwelt zu etablieren.
Das Buch „Generation Benedikt. Lebensfragen junger Menschen-Antworten im Geiste des Papstes“ wurde im Februar 2007 herausgebracht und hat sich unter bemerkenswertem medialen Echo bereits knapp 10.000 Mal verkauft. Die Buchvorstellung mit Joachim Kardinal Meisner im Mai 2007 dokumentierte das Vertrauen und Zutrauen vieler Amtsträger der katholischen Kirche in Deutschland in diese Initiative. Die positive Resonanz vieler Bischöfe bestätigt dies.
Das Netzwerk Generation Benedikt hat mit dem als gemeinnützig anerkannten Verein der Freunde der Generation Benedikt e.V. eine juristische Form erhalten, die es erlaubt, zahlreiche Interessierte aktiv an der Arbeit zu beteiligen. Geographisch verteilen sich die Mitglieder des Netzwerks mittlerweile über das gesamte Bundesgebiet. Ein erster Workshop im Mai war Startschuss für die aktive Arbeit an Inhalt und Gestalt der Initiative. Der nächste Workshop im Oktober 2007 beschäftigt sich mit dem Thema Lebensrecht, zahlreiche Anmeldungen sind bereits eingegangen.
International erfährt das Netzwerk große Zustimmung. Eigene Gruppen haben sich bereits in Spanien und Polen gebildet, in den USA laufen die Vorbereitungen ähnlich wie in Frankreich und Italien.
Für das kommende Jahr sind die Ziele bereits klar gesteckt: Der Prozess des Wachstums soll fortgesetzt werden. Zum einen soll die mediale Präsenz im Kontext des Papstbesuchs in Österreich sowie während des Weltjugendtags in Sydney 2008 dazu beitragen, zum anderen Beiträge auf vielen Veranstaltungen, zu denen Einladungen bereits eingegangen sind. Insgesamt gilt es, der Generation Benedikt in Deutschland viele weitere Gesichter zu geben. Des Weiteren soll der Name Generation Benedikt nach dem Buch nun auch durch andere Initiativen, etwa Stellungnahmen und Workshops, weiter mit Inhalt gefüllt werden. Der Ausbau des internationalen Netzwerks genießt auch weiterhin große Priorität.
Alles in allem bietet das kommende Jahr viele Gelegenheiten, für die vielen jungen Menschen der Generation Benedikt ein Sprachrohr in den Medien zu sein.
Köln/Bonn, den 05.05.2007
Mitteilung an die Medien
Meisner nennt die Generation Benedikt „Dolmetscher des Papstes“
Offizielle Buchvorstellung im Maternushaus: Kölner Erzbischof lobt Buch der Generation Benedikt als „missionarische Steilvorlage“
Viel Anerkennung und Lob für, aber auch Fragen an das Mediennetzwerk „Generation Benedikt“ gab es bei der offiziellen Buchvorstellung von „Generation Benedikt. Lebensfragen junger Menschen – Antworten im Geiste des Papstes“ in der Kölner Diözesanbibliothek am vergangenen Donnerstag, den 03. Mai 2007:
Gastgeber Prof. Finger nannte die jungen Vertreter der Initiative in seiner Begrüßung „kleine Kinder des heiligen Thomas von Aquin“, da sie seinem Vorbild nacheifernd ihre Suche nach Wahrheit in Fragen und Antworten zum Ausdruck brächten.
Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner bezeichnete die weltweit vernetzten Jugendlichen aus fünf Nationen als „Dolmetscher des Papstes“, wenn es darum gehe, dem Glauben und der Kirche „in den Medien ein junges Gesicht zu geben“ und durch das persönliche Bekenntnis zu überzeugen. Der enge Vertraute von Papst Benedikt XVI. betonte den Wert des persönlichen Vorwortes des Papstes. Seines Wissens nach gebe es „weltweit kein anderes Buch mit einem solch persönlichen Beitrag des Papstes“. Aufgrund der literarischen Form des Dialogs unter Einbindung der Autorität des Heiligen Vaters nannte der Kardinal das Buch „eine missionarische Steilvorlage“ für all jene, die sich selbst und Andere für die Suche nach Gott sensibilisieren wollen. Der Gastgeber des XX. Weltjugendtags in Köln freute sich sichtlich über „diese Frucht aus den gemeinsamen Tagen mit unserem Papst hier in Köln“. Fasziniert von der Strahlkraft eines biologisch alten Mannes wie Papst Benedikt auf die Jugend der Welt wünschte Kardinal Meisner dem Netzwerk weite Verbreitung und sagte seine persönliche Unterstützung zu.
Der Vertreter des Gütersloher Verlagshauses, Programmleiter Klaus Altepost, brachte die Freude seines historisch eher protestantisch geprägten Hauses über die Zusammenarbeit mit den „diskussionsfreudigen jungen Menschen der Generation Benedikt“ zum Ausdruck und betonte den Wunsch für die Initiative, mit möglichst vielen jungen Menschen über die Fragen und Antworten im Buch ins Gespräch zu kommen und so wertebewusst bereichernd in die Gesellschaft zu wirken.
Die Sprecher der „Generation Benedikt“ beantworteten gemeinsam mit Kardinal Meisner die vielen Fragen der zahlreichen Zuhörer. Dabei ging es vor allem um den Werdegang des im Dialog entstandenen Buches sowie die Finanzierung der Arbeit und die bewusst internationale Ausrichtung, wie sie sich in der baldigen Drucklegung einer spanischen sowie einer polnischen Version des Buches manifestiert.
Die als Veranstalter in Erscheinung tretende Köselsche Buchhandlung Köln lud anschließend zum Empfang und zur persönlichen Begegnung mit den Vortragenden.
Bonn, den 13. April 2007
Mitteilung an die Medien
Generation Benedikt: Happy Birthday, Papa Benedetto!
Die Generation Benedikt gratuliert Papst Benedikt XVI. zur Vollendung seines 80. Lebensjahres, die er am Montag (16.April) begeht. Aus Italien, den Vereinigten Staaten von Amerika, Mexiko, Frankreich, Polen, Spanien und Deutschland senden die im Netzwerk Generation Benedikt zusammengeschlossenen Jugendlichen im Geiste ihrem Namensgeber die herzlichsten Glückwünsche.
Seine Verbundenheit der Initiative gegenüber hat der Heilige Vater nicht zuletzt in seinem persönlichen Vorwort zum Buch „Generation Benedikt. Lebensfragen junger Menschen-Antworten im Geiste des Papstes“ zum Ausdruck gebracht: „Ich freue mich, dass in diesem Buch der Dialog lebendig und ganz realistisch wird, dass die Fragen nicht von den Antwortenden geschrieben sind, sondern von jungen Menschen, die ihr ganz persönliches Suchen ins Wort bringen und dabei zugleich Sprecher ihrer Generation sind.“
An seinem Geburtstag will die Generation Benedikt „Danke“ sagen für das, was Papst Benedikt XVI. zu ihrem Namensgeber gemacht:
Dieser Papst nimmt jeden an, wie er ist. Als erster Katechet aller Katecheten erklärt er geduldig und verständlich, schließt von seiner Botschaft niemanden aus, stellt keine für viele unerfüllbare Bedingungen.
Dieser Papst fordert heraus. Er nimmt die Jugendlichen ernst. Als „Mitarbeiter der Wahrheit“ verkündigt er die volle Bandbreite der katholischen Glaubenslehre, spart nicht nach eigenem Gutdünken aus. Er weiß um die Ängste und Zweifel besonders junger Menschen, lädt dennoch zum Abenteuer eines Lebens gemeinsam mit Gott ein. Er traut den jungen Menschen zu, Gott genauso zu suchen und zu finden wie er.
Dieser Papst lebt vor. Während viele andere Gestalten des öffentlichen Lebens lediglich Zweifel aufwerfen und Hergebrachtes in Frage stellen, gibt er Antworten und Orientierung. Er vertritt Positionen auch bei ausbleibendem Applaus von Medien und Meinungsmachern.
Kurzum: Dieser Papst ist ein Mann des ernst gemeinten Dialogs über Fragen unserer Zeit, wie junge Menschen ihn überall auf der Welt suchen. Die Generation Benedikt wünscht ihm Kraft und Gesundheit für viele weitere Jahre!
Das Netzwerk Generation Benedikt ist nach dem XX. Weltjugendtag in Köln entstanden. International und unabhängig organisiert haben sich die jungen Menschen zur Aufgabe gemacht, all die Jugendlichen angemessen in den Medien zu vertreten, die dem Papst und der Kirche gegenüber eine aufgeschlossene, konstruktive Einstellung pflegen. Das Netzwerk ist über den Internetauftritt www.generation-benedikt.de ansprechbar. Das Buch „Generation Benedikt“ erschien im Februar, ist bereits tausendfach verkauft und trägt neben dem Vorwort des Papstes ein Nachwort des Kölner Erzbischofs und Gastgeber des XX. Weltjugendtags, Joachim Kardinal Meisner.
Bonn, den 27. Januar 2007
Mitteilung an die Medien
„Die Generation Benedikt im Dialog mit dem Papst“
Buchveröffentlichung: Generation Benedikt. Lebensfragen junger Menschen-Antworten im Geiste des Papstes. Mit einem Vorwort von Papst Benedikt XVI.
Das Buch der Generation Benedikt ist da. Der Titel „Generation Benedikt. Lebensfragen junger Menschen-Antworten im Geiste des Papstes“ ist im Gütersloher Verlagshaus erschienen und für den jugendgerechten Preis von 9,95 Euro unter der ISBN-Nummer 978-3-579-06453-6 ab dem 16. Februar 2007 in allen deutschen Buchhandlungen erhältlich.
Was wird aus mir? Welchen Beruf soll ich ergreifen? Was ist Beten? Ist Gott unser persönliches Leid egal? Wie kann ich Gott im Alltag wahrnehmen? Brauche ich die Kirche? Wie finde ich die Liebe für das Leben? Wie schaffe ich es, ich selbst zu sein?
Jungen Menschen brennen unzählige Fragen unter den Nägeln - Fragen zu grundlegenden Wahrheiten des Lebens und Fragen zu Themen des zwischenmenschlichen Miteinanders.
Im Sinne des Papstes formuliert die Generation Benedikt fundierte und hilfreiche Antworten, die in diesem Buch gebündelt sind - und von denen der Papst so angetan war, dass er sich zu einem persönlichen Vorwort entschloss. So heißt es in seinen Zeilen: „Ich freue mich, dass in diesem Buch der Dialog lebendig und ganz realistisch wird, dass die Fragen nicht von den Antwortenden geschrieben sind, sondern von jungen Menschen, die ihr ganz persönliches Suchen ins Wort bringen und dabei zugleich Sprecher ihrer Generation sind.“
Die Generation Benedikt (www.generation-benedikt.de), ein Netzwerk junger Menschen aus der ganzen Welt, möchte mit diesem Buch die Diskussion anstoßen über jene Fragen, zu denen junge Menschen nur noch selten klare Antworten und Orientierung finden.
Die Generation Benedikt repräsentiert die jungen Menschen, die nicht weiter hinnehmen wollen, dass junge Menschen von der Wirtschaft für reine Profitabsichten missbraucht werden, von der Politik mit phrasenhaften Teilwahrheiten abgespeist werden, von den Medien durch unrealistische Träumereien abgelenkt werden, von vermeintlichen Kirchenreformern für eigene Interessen benutzt und vom eigentlichen Ziel abgelenkt werden.
Die Generation Benedikt steht für all die jungen Menschen, die ihre Verantwortung für die positive Gestaltung der Gesellschaft wahrnehmen wollen, die sich aufrichtig und ohne ideologische Verblendungen auf der Suche nach feststehenden Wahrheiten befinden, die den Mensch nicht als Objekt, sondern als ein von Gott geschaffenes Geschöpf mit einer unveräußerlichen Würde sehen, die Ehe und Familie als wesentliche Grundlage einer menschenwürdigen Gesellschaft schätzen, die mit ihrer Sexualität verantwortungsvoll umgehen wollen.
Das Buch schon jetzt bestellen:
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Bonn, den 27. Januar 2007
Mitteilung an die Medien
„Mitmachen: Freundeskreis der Generation Benedikt geht online.“
Die Generation Benedikt lädt zum Mitmachen ein: Der „Verein der Freunde der Generation Benedikt e.V.“ ist gegründet und unter
www.freundeskreis-der-generation-benedikt.de erreichbar.
Nachdem in Folge der ersten Auftritte des Netzwerks Generation Benedikt (www.generation-benedikt.de) viele junge Menschen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum ihre Zugehörigkeit zur Generation Benedikt bekundet haben, war die Idee der Gestaltung eines angemessenen Rahmens der konkreten Mitwirkung geboren.
Die Mitwirkung im Verein der Freunde der Generation Benedikt e.V. steht grundsätzlich jedem offen, der die Fragen und Ziele der Generation Benedikt als seine eigenen anerkennt und aktiv oder durch passive Unterstützung deren Diskussion in der Öffentlichkeit mitgestalten will.
Im „Verein der Freunde der Generation Benedikt e.V.“ ist es möglich, durch die Organisation, Durchführung, Gestaltung von Veranstaltungen aktiv dazu beizutragen, dass die Ideen und Ansichten der Generation Benedikt, wie sie viele Tausende junger Menschen in der ganzen Welt in sich vereinigt, in der Öffentlichkeit gehört, berücksichtigt und diskutiert werden.
Der gemeinnützige Verein hat sich der Förderung der Bildung junger Menschen verschrieben und will diesem Anspruch durch ein breites Angebot von Seminaren zu den inhaltlichen Fragestellungen der Generation Benedikt wie auch zur kommunikationstechnischen Vermittlung derselben gerecht werden. Die Gestaltung dieses Seminar-Angebots soll unter starker Mitwirkung der Mitglieder des Vereins selbst erfolgen.
Ein regelmäßig erscheinender Email-Newsletter sowie weitere Informationsmittel sollen sicherstellen, dass Freunde der Generation Benedikt besser informiert sind über jugendrelevante Themen in Kirche und Gesellschaft sowie über die Aktivitäten der Generation Benedikt selbst.
Die Gründung des Vereins der Freunde der Generation Benedikt e.V. stellt einen weiteren Meilenstein im Ausbau der Struktur der Generation Benedikt dar. Schon bald soll die Gründung der Stiftung Generation Benedikt dokumentieren, dass die Arbeit des Netzwerks zum einen auf Profitverzicht der Beteiligten sowie auf Langfristigkeit angelegt ist.
Die Mitgliedschaft im Verein der Freunde der Generation Benedikt e.V. ist kostenlos. Spenden sind willkommen und tragen zur konkreten Ausgestaltung der Arbeit des Vereins bei.
Der Verein der Freunde der Generation Benedikt e.V. wird zur Wahrnehmung der Generation von jungen und jung gebliebenen Menschen beitragen, die vom fairen, offenen und ideologiefreien Umgang Papst Benedikts XVI. mit den Fragen unserer Zeit begeistert sind.
Bonn, den 28. November 2006
Mitteilung an die Medien
Zum Türkeibesuch
„Eine Reise des Dialogs, der Brüderlichkeit und der Versöhnung“
Bereits zu Beginn der viertägigen Reise des Heiligen Vaters in die Türkei kann man festhalten: Selten sind Auslandsreisen eines Papstes von so vielen Menschen mit so viel Spannung erwartet und vom ausgeprägten Interesse so vieler begleitet worden.
Die Generation Benedikt freut sich über diese breite Beteiligung, vor allem auch mit Blick auf sonst kirchenferne Kreise. Diese Beobachtung unterstreicht die Erkenntnis, dass Religion, Glauben und Kirche auch im vielfach als untergegangen besagten Abendland einen immer größeren Stellenwert einnehmen. Es ist ein Erfolg an sich, wenn auch über die Wege neuer Medien wie etwa Blogging oder in Chatrooms im Internet breit diskutiert wird, welche Rolle Papst und Kirche im interkulturellen Dialog einnehmen sollen. Diese Frage ist kein Thema nur für Klerus und Experten, sondern bedarf der Beantwortung durch viele Christen.
Einhergehend mit dieser eher politischen Diskussion findet vielerorts die Besinnung auf eigene Wertüberzeugungen und Glaubensinhalte statt. Die Herausforderung einer globalisierten Gemengelage der Religionen verlangt Faktenwissen, nicht unklare Ahnungen. Ganz entsprechend der Regensburger Vorlesung von Papst Benedikt XVI. mahnt die Generation Benedikt daher an, in der Wissensvermittlung, Katechese und Glaubensweitergabe neue Dynamik zu entwickeln. Die Attraktivität christlicher Religion und christlicher Antworten auf die Fragen unserer Zeit zeigt sich zuerst in der Überzeugungskraft der Christen selbst. Die Reise des Papstes in die Türkei sollte für die mutige Entwicklung neuer Initiativen daher als willkommener Anlass gesehen werden.
Die Generation Benedikt in Deutschland will die von Papst Benedikt XVI. in die Türkei angetretene „Reise des Dialogs, der Brüderlichkeit und der Versöhnung“ nach Deutschland selbst hinein antreten. Eine Auseinandersetzung mit dem Islam in Deutschland ist überfällig. Besorgniserregend ist die zunehmende Entfremdung vor allem junger Christen und Muslime. Die Generation Benedikt will den vom Papst eingeforderten fairen und vorurteilsfreien Dialog mit jungen Muslimen suchen und führen. Ein Wettbewerb und Austausch der Ideen soll den Wettbewerb der Gewalt und Intoleranz ersetzen.
Die Türkei kann sich in diesen Tagen als das weltoffene und freiheitsliebende Land präsentieren, das es seit Jahrzehnten zu sein wünscht. Der Heilige Vater eröffnet durch den Fokus der Weltöffentlichkeit seinem Gastgeberland damit neue Chancen der Vermittlung eines positiven Selbstbildes.
Als oberster Hirte kommt der Heilige Vater mit seiner Reise seiner Sorgfaltspflicht für die gesamte Christenheit nach. Die Generation Benedikt erwartet, dass diese Reise spürbare Verbesserungen in der Türkei hinsichtlich Religionsfreiheit und Minderheitenschutz herbeiführen wird. Insgesamt dokumentiert diese Reise, was bereits in der Regensburger Rede begonnen hat: Papst Benedikt XVI. kommt in seiner Funktion als erster Diener der katholischen Kirche dem Islam entgegen, in Wort und Tat. Es bleibt nun abzuwarten, ob und wie der Islam dieses Angebot annimmt.
Bonn, den 20. September 2006
Mitteilung an die Medien
Ein Besuch mit Folgen
Was vom Papstbesuch bleibt.
Die Generation Benedikt hat Papst Benedikt XVI. während der fünf Tage seines Heimatbesuchs über die Stationen München, Altötting, Marktl und Regensburg sowie Freising begleitet.
Dabei wurde deutlich: Nicht nur der Heilige Vater ist zu seinen Ursprüngen zurückgekehrt, sondern er möchte auch seine oftmals jugendlichen Zuhörer einladen, mit ihm zu den Ursprüngen und Wurzeln ihres Glaubens und ihrer Beziehung zu Gott zurückzukehren.
Die Ansprachen des Heiligen Vaters stießen nach Ansicht der Generation Benedikt vor allen Dingen deshalb auf große Zustimmung, weil sie zum einen sehr konkrete Themen und Probleme behandelten und zum anderen in einer liebevollen Art und Weise gehalten wurden.
Sie zeigen, dass Benedikt XVI. seine Rolle als „Diener im Weinberg“ mittlerweile gefunden hat und daran zunehmend Freude gewinnt. Die Reaktionen auf die Vorlesung des Papstes in Regensburg zeigen aber auch, dass es dem Papst nicht nur darum geht, Nettigkeiten zu verteilen, sondern die Konsequenzen der Tatsache zum Ausdruck zu bringen, mit der er seine erste Enzyklika überschrieben hat: „Gott ist die Liebe“ (Deus Caritas Est).
Die Generation Benedikt freut sich über die klaren Worte des Papstes auch an seine deutschen Mitbrüder im Bischofsamt und fordert, dass sie zu einem nachhaltigen Nachdenken in der Kirche unserer Breitengrade führen:
Soziales Engagement ohne Evangelisation nimmt den Menschen nicht ernst
Papst Benedikt XVI. hat bei seiner Predigt auf dem Münchener Messegelände festgestellt, dass soziales und karitatives Engagement nur dann dem Menschen dient, wenn es ihm nicht nur materielle Dinge zukommen lässt, sondern ihm hilft, seine Beziehung zu Gott zu finden und sie zu leben.
Der Papst kritisiert dabei, dass die deutsche katholische Kirche zwar viel Geld und Engagement für materielle Hilfen aufbringt, es aber an envangelisierendem Impetus mangeln lässt. Der Papst warnt davor, dass man mit einem in diesem Sinne nicht ganzheitlichen Ansatz den Menschen als auf Gott hin geschaffenes Wesen aus den Augen verliert.
Die Generation Benedikt möchte daher im Sinne des Papstes darauf hinwirken, dass die katholische Kirche in Deutschland diese Forderungen sichtbar umsetzt. Dies kann etwa in Hirtenbriefen, Pastoralplänen und öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen geschehen. Die Generation Benedikt bietet sich vor allem für den medialen Aspekt als Mitarbeiter an.
Gott hat ein Gesicht – Die Liebe
Die Feststellung „Gott ist Liebe“ ist nach den Worten Benedikts XVI. nicht ein unedfinierbares und diffuses Wohlfühlen , sondern vielmehr Anspruch und Maßstab des christlichen Lebens zugleich. Der Heilige Vater hält fest: Der Mensch, der von Gott ohne Bedingung geliebt wird, kann auf diese Liebe antworten, in dem er diese Liebe gegenüber seinen Mitmenschen weitergibt. Die Generation Benedikt beobachtet bei den Jugendlichen eine große Sehnsucht nach der Botschaft von der bedingungslosen Liebe Gottes. Deshalb erachtet sie es für wichtig, dass die Aussagen des Papstes nicht ungehört verhallen bzw. in kirchlicher Bürokratie versinken, sondern „an den Mann/ an die Frau gebracht werden“.
Gewalt ist gegen Religion
Die Generation Benedikt unterstützt ausdrücklich die Aussage von Papst Benedikt XVI., dass das christliche Gottesverständnis mit der Ausübung von Gewalt unvereinbar ist. Traurig stimmen die ungerechtfertigten und verleumderischen Anschuldigungen gegen Papst Benedikt XVI. Dies zeigt aber, wie zukunftsweisend die sachliche und faire Haltung des Heiligen Vaters ist, um gerade das zu verhindern, was immer mehr Realität zu werden scheint, ein Kampf der Kulturen.
Bonn, den 19. September 2006
Mitteilung an die Medien
Für einen fairen Dialog in Meinungsfreiheit- gegen Relativismus und Fanatismus
Die Generation Benedikt begrüßt die Tatsache, dass die Rede von Papst Benedikt XVI. in der Regensburger Universität dazu geführt hat, dass weltweit
- über den gegenseitigen Umgang mit unterschiedlichen Überzeugungen,
- über die Frage nach der zweifelhaften Legitimierung von Gewalt durch Religion,
- über die Unterschiede zwischen den Gottesbildern
diskutiert wird.
Die umstrittenen Worte des Heiligen Vaters richteten sich nicht in erster Linie an die muslimisch geprägten Staaten, sondern an die westliche Welt. Dies unterstrich der Papst dadurch, dass er nach Bekundung seines Respekts für die „tief religiösen Kulturen der Welt“ festhielt, dass „eine Vernunft, die dem Göttlichen gegenüber taub ist und Religion in den Bereich der Subkulturen abdrängt, unfähig ist zum Dialog der Kulturen“. Diese Kritik des Heiligen Vaters sollte in der islamischen Welt eher auf Zustimmung stoßen, da sie in Übereinstimmung mit den mahnenden Worten vor der „westlichen Dekadenz“, wie sie immer wieder in muslimisch geprägten Medien zu lesen sind, in Übereinstimmung gesehen werden kann.
Die Art und Weise jedoch, mit der nicht nur Randgruppen, sondern ranghohe Vertreter des öffentlichen Lebens in zahlreichen islamischen Staaten reagieren, zeigt, wie aktuell und zutreffend die Worte des Papstes sind. Eine wissenschaftliche und historisch fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema „Dialog der Religionen“ verlangt eine angemessene Reaktion. Beleidigungen, Boykottaufrufe und Morddrohungen gehören nicht in den Bereich der angemessenen und zu duldenden Antworten.
Papst Benedikt XVI. hielt in seiner von langem Applaus begleiteten Rede fest: „Kein Zwang in Glaubenssachen, keine Bekehrung durch Gewalt“. Für diese klaren, konstruktiven und zukunftsweisenden Positionen verdient der Papst Anerkennung und Zustimmung, nicht Ablehnung und Protest.
Die Generation Benedikt sieht keinen Grund dafür, dass der Heilige Vater Teile seiner Vorlesung zurück zu nehmen habe. Dies käme einer Kapitulation vor der Gewalt gleich und wäre ein fatales Zeichen für zukünftige Bemühungen um einen friedvollen Dialog.
Angesichts der zunehmenden Integrationsschwierigkeiten, denen sich die Länder des westlichen Welt im Gegensatz zu vielen islamischen Staaten immer noch in offener Haltung stellen, hält die Generation Benedikt eine solche Diskussion über Standorte, Gottesbilder und Umgangsweisen für dringend notwendig. Sie unterstützt den Heiligen Vater durch das Erheben der eigenen Stimme.
Bonn, den 26. August 2006
Mitteilung an die Medien
Generation Benedikt Deutschland geht ans Netz
Pünktlich zu den Jahrestagsfeierlichkeiten des Weltjugendtags im Erzbistum Köln am 26. August 2006 auf dem Marienfeld nimmt die Generation Benedikt ihre Arbeit auf. Am heutigen Tag ist ihre Internetpräsenz www.generation-benedikt.de online gegangen.
Im Nachgang zum XX. Weltjugendtag 2005 in Köln bildeten zwölf junge Menschen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Mexiko und den Vereinigten Staaten von Amerika das Netzwerk „Generation Benedikt.“
Die Generation Benedikt versteht sich als Vertretung vieler Millionen junger Menschen, die sich ernsthaft um die Suche nach feststehenden Wahrheiten bemühen und dabei Autoritäten wie der katholischen Kirche nicht verschließen. Sie will all denjenigen Jugendlichen Gehör in der Öffentlichkeit verschaffen, die im alltäglichen Leben wie auf den weltweit stattfindenden Weltjugendtagen ihre Verbundenheit mit Papst Benedikt XVI. und der Lehre der katholischen Kirche zum Ausdruck bringen. Sie begleitet den Heiligen Vater bei all seinen Unternehmungen, vor allem zu den jungen Menschen in der Welt einen direkten Kontakt aufzubauen.
Im vergangenen Jahr haben sich die jungen Menschen im Alter zwischen 20 und 24 Jahren stellvertretend für ihre Generation mit den drängenden Fragen unserer Zeit direkt an Papst Benedikt XVI. gewandt. Im Geiste Johannes Pauls II. und Benedikts XVI. haben die jungen Menschen Antwortentwürfe auf die Fragen ihrer Generation verfasst. Diese Texte wurden durch den Heiligen Vater gegengelesen und mit einem Vorwort versehen. Das daraus entstandene Buch „Generation Benedikt. Mit dem Papst auf einer Welle“ wird noch in diesem Jahr auf dem deutschen Buchmarkt erscheinen. Es behandelt die relevanten Themen von der Frage nach der einen Wahrheit über den Umgang mit der menschlichen Sexualität bis hin zur Rolle der Kirche in der aufgeklärten Moderne.
Die Generation Benedikt begleitet den Heiligen Vater bei all seinen Unternehmungen, vor allem zu den jungen Menschen in der Welt einen direkten Kontakt aufzubauen. So wird sie auch beim Besuch des Papstes in seiner Heimat Bayern zugegen sein.
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