Medien / Fragen & Antworten (FAQ)
Wie entstand die Idee das Netzwerk „Generation Benedikt“ zu gründen?
Die Idee, eine „verfasste“ Generation Benedikt als ein Sprachrohr für eben jene zahlreichen Jugendlichen zu gründen, entstand aus der Beobachtung heraus, dass diese jungen Menschen in den Medien keine adäquate Repräsentation erfahren. Dies wurde besonders auf dem Weltjugendtag 2005 in Köln deutlich. Bei aller inhaltlichen Stärke erzielt ein grauhaariger, leicht untersetzter Kirchenmann im Zeitalter der Bildmedien lange nicht den Effekt eines jung und frisch auftretenden Vertreters. Deswegen möchte die (verfasste) Generation Benedikt der katholischen Kirche und den jungen Menschen, die sich für den Papst und seine Denkweise begeistern, ein authentisches Gesicht in den Medien verleihen. Um dies zu erreichen wurde das Netzwerk Generation Benedikt gegründet.
Wofür steht der Name „Generation Benedikt“?
Wir haben diesen Namen gewählt, weil wir in vielen Begegnungen und Gesprächen die Erfahrung gemacht haben, dass sich viele junge Menschen – ob katholisch, protestantisch oder kirchenfern – Gedanken über genau jene Fragen machen, auf die der Papst Antworten geben will. Stärker und unbefangener als früher greifen diese Jugendlichen auf die Gedanken des Heiligen Vaters zurück. Sie schätzen seine um Objektivität und Nachvollziehbarkeit bemühte Art und Weise des Lehrens, seinen fairen Diskussionsstil, seine Offenheit Andersdenkenden gegenüber. Das macht den Papst und mit ihm die katholische Kirche zu attraktiven Antwortgebern. Da die Sehnsucht unter diesen jungen Menschen nach verlässlichen Autoritäten schon älter als das Pontifikat Benedikts XVI. ist, in seiner Person jedoch so viel Erfüllung findet, sehen wir es als berechtigt an, von einer „Generation Benedikt“ zu sprechen.
Wer kann bei der Generation Benedikt mitmachen?
Bei der Generation Benedikt können alle mitmachen, die sich für die Botschaft des Papstes und der Kirche ernsthaft interessieren und darüber in einen Austausch mit anderen Jugendlichen kommen wollen. Die Generation Benedikt möchte eine Plattform bieten, um über die wirklich drängenden Fragen des Lebens - unter Berücksichtigung der Meinungsvielfalt in der katholischen Kirche - zu diskutieren und mit der Kirche und dem Papst eine Antwort zu finden. Keinen Platz bietet der Generation Benedikt für Personen mit links- oder rechtsextremen Hintergrund. Besonderen Wert legt die Generation Benedikt auch darauf mit Jugendlichen anderer Religionen in einen offenen Dialog zu treten, um die unterschiedlichen Positionen kennen und respektieren zu können.
Wer gehört zur „Generation Benedikt“?
Die Generation Benedikt als Gruppe von jungen Menschen in unserer Gesellschaft umfasst nicht nur katholische Jugendliche. Zur Generation Benedikt zählen alle Jugendlichen unbefangen und begeistert auf die Gedanken des Heiligen Vaters zurückgreifen. Sie schätzen seine um Objektivität und Nachvollziehbarkeit bemühte Art und Weise des Lehrens, seinen fairen Diskussionsstil, seine Offenheit Andersdenkenden gegenüber.
Benedikt XVI. ist erst seit gut vier Jahren im Amt. Kann man da schon von einer „Generation“ Benedikt sprechen?
Ja. Die Generation Benedikt als Gruppe von jungen Menschen, die die Kirche und den Papst als attraktiven Antwortengeber schätzt, ist nicht plötzlich mit der Wahl Benedikts XVI. entstanden, sondern hat sich schon unter seinem Vorgänger Papst Johannes Paul II. entwickelt. Papst Benedikt XVI. schafft es durch seine um Objektivität und Nachvollziehbarkeit bemühte Art und Weise des Lehrens, seinen fairen Diskussionsstil, seine Offenheit Andersdenkenden gegenüber diese jungen Menschen zu begeistern und diese bereits angelegte positive Grundhaltung zu vertiefen und neu zu akzentuieren. Dies war bereits auf dem Weltjugendtag 2005 äußert deutlich zu spüren und hat sich in den letzten Jahre durch viele Ansprachen und Predigten vor und mit jungen Menschen noch verstärkt.
Wäre es da nicht naheliegender von einer „Generation Johannes Paul II.“ zu sprechen?
Nein. Papst Johannes Paul II. hat zwar den absolut überwiegenden Teil der jungen Menschen in der Kirche für den Glauben und die Kirche gewonnen, weil er neue Wege beschritten hat; Er pflegte ein für die katholische Kirche geradezu revolutionär offenes Verhältnis zu den Medien, weil er sie als Chance, als Mitarbeiter in der Verkündigung angesehen hat, nicht als Bedrohung oder gar Störenfriede. Er hat uns deshalb langfristig inspiriert, besonders durch sein authentisches Wohlwollen gegenüber jungen Menschen und ihren Träumen und Sehnsüchten hat er diese nur rational, sondern auch emotional gewonnen. Diese jungen Menschen, die durch Papst Johannes Paul II. für den katholischen Glauben begeistert wurden, sehnen sich aber auch nach religiösen und spirituellem Tiefgang und Katechese. Dafür ist Papst Benedikt XVI. genau der richtige Papst zu rechten Zeit. Auf den Punkt gebraucht, formulierte ein Teilnehmer des Weltjugendtages: „Johannes Paul hat mich gewonnen, Benedikt soll mir sagen, warum.“
Biedert sich die Generation Benedikt den Medien an?
Nein. Die erfolgversprechende Weitergabe guter und wichtiger Gedanken in dieser Welt hat sich auf die Gegebenheiten dieser Welt und damit auch einer Mediengesellschaft einzustellen. Die Generation Benedikt möchte katholische Überzeugungen nicht verwässern, sondern sie so erklären, dass sie auch für einen kirchlich ungebundenen Menschen verständlich sind.
Bevormundet die Generation Benedikt Jugendliche aus anderen geistlichen Gemeinschaften?
Nein. Generation Benedikt sieht sich nicht im Wettbewerb zu den geistlichen Gemeinschaften. Im Gegenteil, einige von uns sind stark in verschiedenen geistlichen Gemeinschaften engagiert, finden dort wie in ihrer Gemeinde ihr geistliches Zuhause. Während jedoch die geistlichen Gemeinschaften auf Breitenwirkung bedacht sind, viele Menschen einbinden und eine gemeinsame Spiritualität leben wollen, verfolgt die Generation Benedikt lediglich das Ziel, aufrichtig suchende und dem Papst gegenüber aufgeschlossene Jugendliche in den Medien zu vertreten. Das ist ein unterschiedlicher Ansatz, ein andersartiger Auftrag. Wir sehen uns nicht als „normaler“ oder „besser“ als geistliche Gemeinschaften an, verfolgen jedoch einen breiteren Ansatz mit einem jedoch deutlich begrenzteren Aufgabengebiet.
Kann die „Generation Benedikt“ für alle katholischen Jugendlichen sprechen?
Nein. Die Generation Benedikt kann und möchte nicht für alle katholischen Jugendlichen sprechen. Wer sich mit unseren – auf der Homepage offengelegten - Grundsätzen identifizieren kann, der wird sich durch uns vertreten fühlen.
Sind für Benedikt XVI. junge Menschen wichtig?
Ja. Benedikt XVI. bringt immer wieder zum Ausdruck, dass er – wie Papst Johannes Paul II. - auf die jungen Menschen setzt, ihnen vertraut. Benedikt XVI. stellt hohe Ansprüche an junge Menschen, indem er sie auf der Suche nach „dem Großen, dem Wahren und dem Guten“ sieht. Es gibt keine andere Persönlichkeit des öffentlichen Lebens ein, die ein so substantiell hohes Ansehen für junge Menschen pflegt.
Interessiert sich die Generation Benedikt nur für die Medienrepräsentation?
Nein. Die „Generation Benedikt“ möchte mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement zuvörderst Menschen mit Jesus Christus in Kontakt bringen und ihnen die Faszination der katholischen Kirche und des Papst Benedikts XVI. aufzeigen. Dabei setzt die „Generation Benedikt“ schwerpunktmäßig auf Medienarbeit in Presse, Funk und Fernsehen. Darüber hinaus engagieren sich Mitglieder des Netzwerks Generation Benedikt aber auch bei Firmgruppen und anderen pastoralen Aufgaben.
Möchte die Generation Benedikt nur für den Papst begeistern?
Nein. Natürlich wollen wir durch unsere Tätigkeit junge Menschen anregen, sich Gedanken zu machen über die Fragen, welche das Leben an uns stellt und wie wir sie in unserem Buch beispielhaft zu formulieren versucht haben. Des Weiteren wollen wir dazu ermutigen, sich die Worte des Papstes und die Lehre der Kirche genauer anzuschauen. Wir sind uns darüber im Klaren, dass der Glauben nicht „unser Produkt“, sondern immer ein Geschenk Gottes ist, durch den Menschen in souveräner Freiheit angenommen. Wir hatten und haben Fragen, wie alle wirklich jungen Menschen. Wir suchen mittlerweile nicht mehr nur noch, sondern haben auch gefunden. Es ist selbstverständlich, dass wir das weitergeben wollen.
Warum hat die Generation Benedikt zusammen mit Benedikt XVI. ein Buch verfasst?
Papst Benedikt XVI. begeistert junge Menschen insbesondere durch seine Art und Weise mit Fragen umzugehen und authentische Antworten zu geben. Daraus entstand die Idee ein Buch herauszugeben, das die zentralen Fragen des christlichen Glaubens behandelt, ohne dabei zu kompliziert und wissenschaftlich zu sein. Dadurch sollten zum einen die Fragen von jungen Menschen dokumentiert werden und zum anderen die Antworten, die auf Grundlage der Lehre der Kirche und der Päpste entstanden, gefunden werden. Dieser Austausch von Fragen und Antworten wird in dem Buch öffentlich gemacht, um zum Nachdenken und Mitdiskutieren anzuregen.
Was möchte die Generation Benedikt gegen gesellschaftliche Missstände unternehmen?
Wir wollen zum einen die vielen Missstände deutlich benennen und zum anderen durch öffentliche Diskussionen Druck auf diejenigen ausüben, die in unserem Staat und in unserer Kirche gestalterische Verantwortung tragen. Wir können uns die organisierte Verantwortungslosigkeit nicht länger leisten – dafür haben wir zum einen zu viel geschenkt bekommen und zum zweiten zu viel zu tun. Die Generation Benedikt engagiert sich nicht politisch, möchte aber den nicht zu unterschätzenden Interessen von jungen Menschen ein deutliches Gehör verschaffen.
Steht die Generation Benedikt der Kirche völlig unkritisch gegenüber?
Nein. Die Generation Benedikt steht „ohne Abstriche“ hinter der katholischen Glaubens- und Sittenlehre. Die Generation Benedikt ist kein weiterer Verband von nörgelnden und alles besser wissenden Berufsjugendlichen. Wer diskutieren will, muss einen eindeutigen Standpunkt beziehen. Das bedeutet aber nicht, dass die Generation Benedikt in Einzelfragen (zB die Medienarbeit der Katholischen Kirche) völlig unkritisch gegenübersteht. Wo es nötig ist, kann Kritik sinnvoll sein, um in die Kirche in schöpferischer Treue auf die Herausforderungen von morgen vorzubereiten: Weil sie uns am Herzen liegt, weil wir ihr gegenüber dankbar sind und weil wir wissen, wie notwendig sie für unsere Gesellschaft ist.
Hat die Generation Benedikt den Papst persönlich getroffen?
Ja. Der Heilige Vater hat uns im Jahr 2006 und 2008 in Rom empfangen. Wir hatten die Möglichkeit, relativ ausführlich mit ihm über unser Projekt und unsere Hintergründe zu sprechen. Im Jahr 2008 bestand darüber hinaus die Möglichkeit die bereits erschienen Übersetzungen des Buchs (spanisch und polnisch) persönlich zu überreichen.
Wie kann die Generation Benedikt helfen junge Menschen von Papst und Kirche zu begeistern?
Die Generation Benedikt transportiert die Botschaft des Papstes in die Medien, indem wir sie in „jugendgerechte Portionen verpacken“, mit eigenen Worten formulieren und als gleichberechtigte Gesprächspartner in die Diskussionen junger Menschen tragen. Dadurch wollen wir jungen Menschen Berührungsängste mit dem „alten, weißen Mann im fernen Rom“ nehmen.
Wie soll sich das Netzwerk in Zukunft entwickeln?
Es ist unser Wunsch, dass sich das Netzwerk Generation Benedikt irgendwann zu einer festen Größe im kirchlich-medialen Establishment entwickelt. Deshalb ist ein langfristiger und nachhaltiger Aufbau des Netzwerks von Nöten. Zur langfristigen Finanzierung könnte eine Stiftung dienen. Ein weiterer Aspekt der Fortentwicklung ist unsere Internationalität. Mittel dazu sind Übersetzungen unseres Buches, sowie die logistische und finanzielle Unterstützung des Netzwerks „Generation Benedikt“ in der ganzen Welt.
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