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Preisträger bei der
5. Preisverleihung

Filippas_Engel




Freude am Glauben Kongress 2010

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Buch / Inhalt


Die Generation Benedikt hat mit dem Heiligen Vater ein Buch geschrieben. Darin hat die Generation Benedikt ihre Fragen an den Heiligen Vater als Repräsentant der Weltkirche formuliert und hat Antworten in seinem Sinne verfasst. Diese sind dem Heiligen Vater vorgelegt worden. Es sind Fragen der jungen Menschen unserer Zeit, die sich auf der Suche nach Wahrheit befinden. Hierbei werden neben Fragen zu grundlegenden Wahrheiten des Lebens auch Themen des zwischenmenschlichen Miteinanders aufgegriffen.

Nachfolgend Auszüge aus den verschiedenen Kapiteln.

1. Kapitel „Was wird aus mir?“

Auszug aus dem Brief von Kara Klein, Vereinigte Staaten von Amerika

“Doch hier, Heiliger Vater, stellt sich eine wichtige Frage: Bin ich festgelegt auf einen bestimmten Weg, wenn ich mich auf den Glauben einlasse? Kann ich nur so werden, wie Gott mich entworfen hat oder habe ich tatsächlich die Freiheit, auch einen anderen Weg einzuschlagen? Und was sind die Kriterien, die uns helfen einzuschätzen, ob Wünsche gottgegeben oder einfach nur eingebildet sind?“



2. Kapitel „Was ist Beten?“

Auszug aus dem Brief von Johanna Ohm, Deutschland

„Es war, als hätte Frank einige meiner Überlegungen laut ausgesprochen, als hätte er mir in den Sinn geschaut. Ich überlege auch manchmal, ob ich Gott überhaupt hören kann. Wie würde ich Beten definieren? Bete ich richtig?“



3. Kapitel „Ist Gott unser persönliches Leid egal?“

Auszug aus dem Brief von Marie Danjou, Frankreich

„Egal, wo man hinschaut, überall begegnet uns Leid, was man nicht mit Selbstverschulden erklären kann: Morgens der Gedanke an und die Sorge um Kranke in der Familie, mittags von der Gesellschaft vergessene Obdachlose und einsam umherlaufende Gestalten auf der Straße, abends Katastrophen, tausendfaches Unglück in den Nachrichten. Wenn Gott allmächtig ist, wie kann er dann so einfach zuschauen?“



4. Kapitel „Woher kommt mein schlechtes Gewissen?“

Auszug aus dem Brief von Enrique Gomez-Serrano, Mexiko

„Woher kommt ein Gefühl der Schuld oder der Verantwortung? Kommt es daher, dass ich wirklich etwas falsch gemacht habe, oder ist es nur ein Eindruck meines Gewissens, dass ich etwas falsch gemacht habe? Darüber hinaus überlege ich, ob ich an etwas „Schuld haben“ kann, wenn ich mir dessen überhaupt nicht bewusst bin. Oder was ich machen soll, wenn mein Verhalten positive und negative Folgen mit sich bringt?“



5. Kapitel „Ich habe den Glauben im Alltagstrott fast verloren?“

Auszug aus dem Brief von Stefano di Vito, Italien

„...die einzige Sache, auf die wir meinen verzichten zu können, ist die Zeit für Gott und für unsere Nächsten. Diese Zeiten verschieben wir auf ein undefiniertes und damit auch ewig hinausgeschobenes „Später“. Was hilft uns, wach zu bleiben und nicht in den Alltagstrott zu verfallen?“



6. Kapitel „Wie finde ich die Liebe für das Leben?“

Auszug aus dem Brief von Ivana Lotesoriere, Italien

„Wie ist es einer Jugendlichen von 20 Jahren wie mir möglich, schon jetzt die richtigen Vorbereitungen zu treffen? An was kann ich erkennen, ob ich es bei meinem Gegenüber mit meinem zukünftigen Ehepartner zu tun haben könnte? Und am wichtigsten, Heiliger Vater: Was sind Merkmale, Qualitäten einer wirklich auf Ewigkeit und echte Liebe abzielenden Beziehung?“



7. Kapitel „Ich bin verliebt, ziemlich sogar...“

Auszug aus dem Brief von Nathanael Liminski, Deutschland

„Heiliger Vater, ist nicht vielmehr die Haltung der Liebenden das Entscheidende? Hat das Führen meiner Beziehung überhaupt mit Gott zu tun oder lasse ich meinen Glauben hier Einfluss auf einen Teil meines Lebens nehmen, der gar nichts damit zu tun hat?“



8. Kapitel „Ich will ich sein!“

Auszug aus dem Brief von Katharina Rothweiler, Deutschland

„Lieber Heiliger Vater, wie kann ich mich angesichts all dieser gesellschaftlichen Herausforderungen richtig verhalten? Was sind die Stimmen, auf die ich hören soll? Wie bewahre ich als Frau eine Natürlichkeit und Authentizität ohne mich selbst aus der Gesellschaft auszuklinken?“



9. Kapitel „Glaube und Spaß – ein Widerspruch?“

Auszug aus dem Brief von Micha-Manuel Bues, Deutschland

„Was verstehen Sie unter einem Leben, das frei, schön und groß, kurzum glücklich, ist? Und wo ist der Unterschied zu den Versprechungen eines rein materiellen Glücks? Wenn ich mich Jesus Christus ganz öffne, was habe ich dann meinen Freunden voraus?“



10. Kapitel „Alles relativ – alles egal?“

Auszug aus dem Brief von Roberto Serracco, Italien

„…existiert eine Wahrheit? Und wenn sie existiert, wie kann man sie entdecken? Gehört der Glaube zu den Mitteln der Erkenntnis dieser Wahrheit oder kann etwa die Philosophie sie alleine ausmachen? […] Was für Konsequenzen sollte es für unser Leben haben, wenn wir etwa im christlichen Weltbild die Wahrheit gefunden zu haben meinen?“



11. Kapitel „Ich will die Welt verbessern, aber wie und wo?“

Auszug aus dem Brief von Suzanne Fagan, Vereinigte Staaten von Amerika

„Ist der Glaube wirklich so naiv, etwas Gutes für andere Menschen zu tun zu wollen, auch wenn man sie nicht kennt? Ist mein Wunsch zu helfen einfach „jugendlicher Idealismus“, der sich abschwächt, sobald ich die „wirkliche Welt“ betrete? […] Wie kann ich meinem Idealismus und Aktivitätsdrang eine Dimension geben, die ihn über jede menschliche Entmutigung, über jeden Rückschlag hinweg trägt?“



12. Kapitel „Brauche ich die Kirche?“

Auszug aus dem Brief von Johannes Richenhagen, Deutschland

„Ich frage mich mir daher auch immer wieder, ob in der Kirche praktizierter Glaube nicht einengt. […] Warum ist ein erfülltes Christentum ohne Kirche nicht möglich? Kann ich meine Beziehung zu Gott nicht auch anders aufbauen?“




Nachwort des Gastgebers des XX. Weltjugendtags in Köln,
Erzbischof Joachim Kardinal Meisner

Auszug

„Es ist schon erstaunlich, dass junge Menschen sich mit dem Denken und Leben von Papst Benedikt XVI. so identifizieren konnten, dass es ihnen möglich war, zu wesentlichen Fragen des Menschen Stellung zu nehmen, und zwar in einer Weise, als wenn es der Papst selbst täte.“




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